Meine Positionen

Wofür ich mich engagiere – genauer erklärt:

Gemeinsam für unser Neukölln!

Nachbarschaft lebt vom Zusammenhalt!

Demokratie zu leben bedeutet vor Ort oft vor allem: nachbarschaftliches Engagement. Das bedeutet, gemeinsam Lösungen für Probleme vor der eigenen Haustür zu finden, Gemeinschaft zu stärken, Zusammenhalt zu fördern und ins gemeinsame Handeln zu kommen.

In meiner langjährigen Zeit im Vorstand des Nachbarschaftsheims Neukölln habe ich viele Angebote und engagierte Akteur:innen direkt kennengelernt – und vor allem verstanden, wie zentral unser Leitsatz ist: „Ehrenamt braucht Hauptamt.“ Denn viele Menschen in diesem Bereich leisten weit mehr, als ihr Vertrag verlangt – mit Herz, Kraft und Kreativität.

Gerade deshalb müssen sie sich auf eine Politik verlassen können, die stabile Rahmenbedingungen schafft und kontinuierlich das soziale Netz im Kiez stärkt. Wir müssen auf Landesebene und mit Blick auf die Bundesebene dafür kämpfen, dass Angebote weiter bestehen und dort, wo sie gebraucht werden, neu aufgebaut werden können.

 

Für eine lebenswerte und bezahlbare Stadt!

Sich auf Politik verlassen zu können – das heißt ganz konkret auch: gutes und bezahlbares Wohnen. Als Sozialdemokratie müssen wir Verdrängung entschieden entgegentreten und Mieter:innen wirksamer schützen.

Zusammenhalt entsteht auch dann, wenn Menschen, die zusammenleben, wissen, dass sie sich ihre Wohnung auch morgen noch leisten können. Deshalb setze ich mich neben Neubau hier vor Ort konkret für Transparenz bei Mieten, harte Konsequenzen für Vermieter, die dagegen verstoßen, und die Deckelung von Mieten ein.

Neben Wohnungen gilt es aber auch unsere Gewerbe – Kneipen, Spätis und Räume für Künstler:innen und nachbarschaftliche Arbeit – zu schützen. Auch Gewerbemieten müssen im Milieuschutz stärker mitgedacht und gedeckelt werden.

Zur Wohnqualität gehört nicht nur die Miethöhe, sondern auch das Umfeld. Müll und Ratten sind bei uns vor Ort für viele Menschen zum Dauerthema geworden. Die Verschmutzung von Spielplätzen durch Spritzen birgt außerdem ein konkretes Sicherheits- und Gesundheitsrisiko für Kinder.

Konkret kämpfe ich dafür, dass die BSR Spielplätze reinigt, sodass Kinder in sauberem Sand und ohne Gesundheitsrisiken spielen können. Für die Reinigung von Straßen und Gehwegen setze ich mich für einen höheren Personalschlüssel der BSR in Neukölln ein. Nicht die Länge einer Straße sollte entscheiden, wie viel Personal gebraucht wird, sondern wie viel Müll tatsächlich wegzuräumen ist.

Zur Rattenbekämpfung gehört die Müllbekämpfung – aber auch, dass Vermieter stärker in die Pflicht genommen werden, auf ihren Grundstücken bauliche Maßnahmen gegen das Einnisten von Ratten zu treffen.

Besonders bei den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften setze ich mich außerdem dafür ein, verbindliche und niedrigschwellige Standards bei der Erreichbarkeit zu schaffen. Niemand darf mit Problemen wie Müll, Rattenbefall oder anderen Anliegen endlos weiterverwiesen oder allein gelassen werden.

Das Erleben eines funktionierenden Staates beginnt oft im Alltag. Wenn Probleme dauerhaft ungelöst bleiben, führt das zu Frust. Ich möchte mich dafür einsetzen, gemeinsam mit dem Bezirk wirksame und nachhaltige Lösungen zu finden, die die Situation konkret verbessern und öffentlichen Raum wieder für alle lebenswert machen.

 

Für ein sicheres Berlin für alle!

Ich möchte mich einsetzen für ein Berlin, in dem alle Menschen sicher und frei leben können. Sicherheit ist ein breites Thema und wird öffentlich oft auf den öffentlichen Raum reduziert – ich möchte aber auch den privaten Raum mitdenken.

Dazu gehört für mich die konsequente Bekämpfung geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt sowie die konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention innerhalb der Landeszuständigkeit. Gleichzeitig braucht es einen stärkeren Fokus auf Gewaltprävention und auf den Schutz von Betroffenen.

Sicherheit bedeutet für mich aber auch, Probleme ernst zu nehmen und gleichzeitig den Blick darauf zu verändern, wie Sicherheit entsteht: durch Prävention, durch starke Nachbarschaften und durch das Gefühl von Zugehörigkeit.

Außerdem gilt es, Gruppen, die von struktureller Diskriminierung betroffen sind, konsequenter zu schützen. Dazu gehören der Schutz queerer Menschen vor Mobbing und physischer Gewalt – im öffentlichen Raum genauso wie in Schule, zu Hause und bei der Arbeit – sowie der konsequente Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus in allen gesellschaftlichen Bereichen. Aber auch der Schutz von Menschen mit Behinderung wird viel zu oft als ein Randthema betrachtet, obwohl diese und besonders Frauen im Vergleich häufiger von Gewalt betroffen sind: eine Gesellschaft ist für mich dann sicher, wenn die vulnerabelsten Menschen sicher sind.

Ich möchte mich unter anderem für mehr Aufklärungsarbeit und Schulungen einsetzen, damit Betroffenen geglaubt wird und sie bestmögliche Unterstützung erhalten.

Mir ist wichtig, dass sich alle Berliner:innen – unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht oder Lebensweise – in ihrer Stadt frei bewegen und sicher fühlen können.

 

Chancen für alle Kinder

Jedes Kind verdient die gleichen Chancen auf ein selbstbestimmtes und glückliches Leben.

Für die Bildungsorte heißt das: Neben der Garantie auf einen Kita-Platz ist entscheidend, dass wir gerade in Neukölln höhere Personalschlüssel in den Kitas brauchen – um Ausfälle bei Krankheit sicher kompensieren zu können und dem unterschiedlichen Förderbedarf der Kinder gerecht zu werden.

Viele Kinder in Neukölln wachsen mehrsprachig auf. Das ist eine große Chance und wichtige Ressource für diese Kinder. Damit dennoch alle Kinder bis zum Schuleintritt sicher in der Unterrichtssprache Deutsch sind, brauchen wir mehr und spezifisch geschultes Personal in unseren Kitas.

Für die Schule gilt für mich das, was die SPD Neukölln schon immer nach vorne gestellt hat: die besten Schulen für die Kieze, die sie am meisten brauchen.

Deshalb mache ich mich auch für die Gemeinschaftsschule nach Berliner Modell stark. Kinder, die lange gemeinsam lernen, lernen besser. Die Gemeinschaftsschule sieht eine gemeinsame Beschulung ab der 1. Klasse bis zum jeweiligen Abschluss vor – für viele also bis zur 13. Klasse.

Durch die lange gemeinsame Zeit und das Ausbleiben stressgeladener Schulwechsel können Lehrer:innen besser auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler:innen eingehen. Statt Lernen für einen möglichst guten Schnitt, um auf die Wunschschule zu kommen, stehen Lernen, Gemeinschaft und individuelle Entwicklung stärker im Vordergrund.

 

Du willst mich unterstützen?
Komm in mein Team!

Gemeinsam für ein besseres Neukölln.

Wahlkampf lebt vom Engagement vieler Menschen. Ob beim Flyer verteilen, an Infoständen, auf Social Media oder im Gespräch im Kiez – ich freue mich über jede Unterstützung für ein starkes und gerechtes Neukölln.

©Charlotte Mende 2026. Alle Rechte vorbehalten.

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